Vita

Carsten Henn Rot Carsten Henn Sepia

LITERARISCH

Lesungen. Performances. Lyrik & Erzählungen in Zeitschriften (z.B. "Das Gedicht") und Anthologien (u.a. Rowohlt, Wunderlich, dtv). Machte sich vor allem durch seine szenischen Lesungen mit Wort und Musik einen Namen ("Standing Ovations für das Kölner Dichtermonster!" - Radio NRW). Auftritte in ganz Deutschland.
Bereits 1994 war er gemeinsam mit dem Schauspieler Arno Maubach für Buch und Regie des Theaterstücks "Lysistrata" (Theaterensemble des Bürgerhauses Hürth) verantwortlich.
1996 war er der jüngste Dichter in der Anthologie "Junger Westen", die einen Überblick über Gegenwartsliteratur in NRW gibt. 1998 erster Gewinner des Jack-Gonski-Preises für SlamPoetry. Initiator und Künstlerischer Leiter der alle zwei Jahre stattfindenden "Langen Hürther Literaturnacht".

Im Sommer 2000 erschien sein Debüt-Roman "Julia, angeklickt" bei Wunderlich (Rowohlt-Gruppe) und erhielt begeisterte Kritiken: "Der Erotik Roman der Saison" (Express), "Beeindruckendes Erstlingswerk" (Kölnische Rundschau). Erotikbuch-Empfehlung bei buch.de, thalia.de und amazon.de (monatelang in den Top 100).

Im Mai 2002 erschien sein erster Krimi "In Vino Veritas" bei Emons. Auch dieser Roman wurde von der Kritik durchweg - zum Teil schwärmerisch - gelobt. Die Rheinische Post attestiert Detektiv Eichendorff "das Zeug zu einer Fortsetzungsfigur", der Kölner Stadt-Anzeiger nennt das Buch "spannende und amüsante Unterhaltung". Die Rhein-Zeitung aus Koblenz empfiehlt die Geschichte, "weil sie pfiffig ist, weil sie stimmig ist, weil sie viel Witz hat - weil sie einfach gut ist."

Im Mai 2003 erschien der zweite Julius-Eichendorff-Krimi "Nomen est omen" bei Emons und erhielt wie sein Vorgänger hervorragende Kritiken. Die Presse war sich einig: Ein "mörderisch spannender" (Rhein-Ahr-Rundschau) Roman, bei dem "Krimifans und Gourmets gleichermaßen auf ihre Kosten kommen" (Kölnische Rundschau). Im Oktober 2004 folgte Band drei der erfolgreichen Reihe: "In Dubio Pro Vino", und wurde vom SWR Fernsehen direkt zum "Buchtipp für Krimi-Leser und Weinliebhaber" erklärt. Der 2006 erschienene vierte Band stellte einen verlagsinternen Rekord auf: nach nur zwei Wochen ging er schon in die zweite Auflage.

Carsten Sebastian Henns Julius-Eichendorff-Reihe erscheint auch in Hörbuch-Form, gelesen von Kult-Entertainer Jürgen von der Lippe.

"Tod & Trüffel - Ein Hundekrimi aus dem Piemont" kam 2008 im List Verlag (Ullstein-Gruppe) heraus und hielt sich wochenlang in der Spiegel-Bestseller-Liste.

Von 2006 bis 2008 arbeitete Carsten Sebastian Henn als literarischer Kolumnist für das "Gault Millau Magazin" - in jeder Ausgabe erschien ein kulinarischer Kurzkrimi von Carsten Sebastian Henn, illustriert von Olaf Hajek.

Beim ersten deutschen Multimedia-Krimiprojekt "www.rhein-site-story.de" war er einer der drei vom Kulturbüro Mönchengladbach ausgewählten Autoren. Der gemeinsam verfasste Roman erschien 2006 auch in gedruckter Form unter dem Titel "Der Tod spielt mit" (KBV Verlag).

Im Februar 2005 wurde Carsten Sebastian Henn für den "Kulturpreis des Hochsauerlandkreises" nominiert. Im Dezember des Jahres erhielt er den "Kulturpreis der Stadt Hürth". Im Februar 2008 wurde er für den "Friedrich-Glauser-Preis" in der Sparte Kurzkrimi nominiert.

unLITERARISCH

Carsten Sebastian Henn, *1973 in Köln, verheiratet, zwei Kinder, zwei Katzen, 12 Rebstöcke, lebt in Hürth. Magisterabschluss in den Fächern Völkerkunde, Soziologie und Geographie. 1997 Auslandsaufenthalt in Adelaide/Australien, Studium der Völkerkunde und des Weinbaus. Nachdem er früher als Radiomoderator tätig war, unter anderem für eine Kochsendung und eine wöchentliche Comedy-Show ("Gag-Pack"), die er gemeinsam mit dem Stand-Up-Comedian und Schauspieler Hagen Range schrieb und produzierte, arbeitet er heute als freier Weinjournalist für diverse nationale und internationale Magazine. Er sitzt in den Jurys mehrerer wichtiger Weinpreise. Seit 2002 ist er beim Gault Millau WeinGuide für das Anbaugebiet Nahe zuständig.

2003 erschien sein Sachbuch "Wein - Ein Schnellkurs in 10 Gläsern" (Heel-Verlag). Im Januar 2004 erschien das humoristische Sachbuch "Weinwissen für Angeber" bei Bassermann, in dem C. S. Henn die Weinwelt augenzwinkernd auf den Arm nimmt. Es wurde 2006 unter dem Titel "Henns lustige Weinschule" neu aufgelegt. 2005 kam "Henns Weinführer Mittelrhein" heraus. Er gibt kompetent und unterhaltsam Auskunft über Deutschlands einziges Weinanbaugebiet, das von der UNESCO zur Welterbestätte ernannt wurde. 2006 folgte ein Weinführer zum Anbaugebiet Ahr, dem Schauplatz seiner Julius-Eichendorff-Krimis. In "Weinführer Supermarkt" (Südwest) widmet sich C.S. Henn niedrigpreisigen Weinen, wogegen seine Weintipps in Gabriele Poloczeks und Doris Franzens Kochbuch "Köstliches mit Wein" (Emons) deutsche Spitzenweine präsentieren.

Bücher von C. S. Henn wurden bereits ins Niederländische, Italienische, Spanische, Tschechische, Amerikanische und Englische übersetzt.

C. S. Henn ist Mitglied in der "Fédération Internationale des Journalistes et Ecrivains des Vins et Spiritueux" (FIJEV).